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  • in reply to: Augenprobleme #2022
    Oliver
    Keymaster

    Hallo Robert,

    ja, du kannst die Augen auch offen lassen. Es gibt ja viele buddhistische Traditionen, in denen man mit offenen Augen meditiert. Empfehlenswert ist z.B. die “Offener Raum”-Meditation, bei der du dich mit offenen Augen hinsetzt und dann einfach dich und die Umgebung wahrnimmst.
    Ich meditiere ab und an auch gerne mit offenen Augen in der U-Bahn!

    in reply to: Probleme beim Meditieren #2017
    Oliver
    Keymaster

    Hallo Andie,

    die Frage, die sich mir stellt, ist: Was genau erwartest du dir von der Meditation? So wie du es schilderst, gehst du mit großen Erwartungen in die Meditationssitzung und bist enttäuscht, wenn du nicht die Erfahrungen machst, die dir während der Meditation schon mal passiert sind. Mein Tipp wäre: Jedes Mal, wenn du dich hinsetzt um zu meditieren, meditierst du! Was ich damit meine: Versuche, die Meditation nicht zu bewerten und nichts besonderes zu erwarten und vor allem: Entwickle, wie du jetzt schon dabei bist, eine Routine. Lass dich nicht von Tagen, an denen du nicht richtig in die Meditation kommst, entmutigen. Oder probiere eine andere Meditationsart aus: Atemmeditation, Mantrameditation, Nicht-Meditation… – für jeden funktioniert eine andere Meditationsart besser.

    Herzliche Grüße

    • This reply was modified 8 years, 5 months ago by .
    in reply to: Transzendentale Meditation selber lernen? #1996
    Oliver
    Keymaster

    Dem gegenüber steht der Grundsatz in buddhistischen Zentren, Meditationskurse immer nur unentgeltlich bzw. auf Spendenbasis anzubieten. D.h. auch wenn man kein Geld hat, kannn man ebenfalls meditieren lernen.
    Ebenfalls unbeantwortet blieb bei mir bisher die Frage, was denn der Vorteil der TM sein soll außer dass man ein “persönliches” Mantra bekommt. Und selbst das ist kein Vorteil, denn Studien deuten eindeutig darauf hin, dass das Mantra selbst völlig egal ist, man kann auch “Blümchenwiese” oder “Kuchen” nehmen, wenn es denn für einen selbst passt.
    Warum existieren denn keine Einführungsvideos in TM, z.B. auf Youtube? Ja klar, weil man den Kurs machen soll. Aber warum sollte man die Katze im Sack kaufen und für etwas bezahlen, das seit Jahrhunderten kostenlos weitergegeben wird?
    Jedem, der sich für TM interessiert, empfehle ich, den Film “David wants to fly” anzusehen. Was bei mir zuerst pures Interesse für TM war, wurde danach Erstaunen und Verwunderung resultierte in der Entscheidung, mich von TM fernzuhalten und jedem aufs Heftigste davon abzuraten.

    • This reply was modified 8 years, 6 months ago by .
    • This reply was modified 8 years, 6 months ago by .
    in reply to: Depression in den Griff bekommen #1976
    Oliver
    Keymaster

    Hi Roger,

    danke für dein Lob! Das freut mich natürlich sehr, dass du durch Meditation deine Depressionen in den Griff bekommen konntest. So ging es mir auch damals. Hast du einen Meditationslehrer oder meditierst du nur für dich? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man an einem gewissen Punkt der Meditationspraxis nicht mehr alleine weitekrommt und sich dann einen Lehrer suchen sollte. Das war bei mir nach einem Jahr der Fall. Klare Empfehlung dafür also von meiner Seite!

    Viele Grüße
    Oliver

    in reply to: Schizophrenie und Meditation #1941
    Oliver
    Keymaster

    Liebe sieben,

    das klingt danach, als hätten du und dein Freund schon eine schwierige Zeit miteinander gemeistert. Dafür und dass du ihm beigestanden hast, zolle ich dir meinen ganzen Respekt!
    Soviel ich weiß, ist Schizophrenie unheilbar und kann nur mit Medikamenten unter Kontrolle gebracht werden. solange dein Freund nicht medikamentös gut eingestellt ist, rate ich auch von Meditation ab. Warum? Ich habe zu diesem Thema von mehreren buddhistischen Mönchen den eindeutigen Standpunkt gehört, dass man bei einigen psychischen Erkrankungen wie Depression sehr vorsichtig mit Meditation umgehen muss. Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass KRankheitssymptome verstärkt werden.

    Dennoch halte ich grundsätzlich das Absetzen der Medikamente für die Hautpursache des Zustandes deines Freundes.
    Was hälst du davon, dass sich dein Freund mal mit einem Meditationslehrer in einem buddhistischen Zentrum zusammensetzt und seinen Standpunkt dazu einholt? In der Regle wird dieser davon abraten und vielleicht hört er eher darauf, wenn ihm dies nicht von einem Schulmediziner, sondern von einem buddhistischen Meditationslehrer gesagt wird. Dann sollte er warten, bis er medikamentös wieder eingestellt ist und er wieder stabil ist und dann spricht meines Erachtens nichts dagegen, dass er wieder anfängt, zu meditieren. Das wäre meine empfohlene Vorgehensweise.

    Viele Grüße!
    Oliver

    in reply to: Motivationsthread Meditation #1923
    Oliver
    Keymaster

    Werde ich mal reinsehen, vielen Dank für den Tipp, Jan!
    Was mich interessieren würde: Beziehst du dich während der Meditation in irgendeiner Form auf deinen christlichen Glauben? Oder bist du gar ein Wandler zwischen den Welten Christentum/Buddhismus?

    Viele Grüße
    Oliver

    in reply to: Ständiges denken #1921
    Oliver
    Keymaster

    Ich weiß nicht ob dir Paderborn zu weit ist? Da gäbe es den Zen-Kreis – http://www.zen-kreis-paderborn.de, vielleicht ist das ja was für dich. Ich freue mich auf deinen Erfahrungsbericht nach deinen ersten Meditationserfahrungen, halte uns bitte auf dem Laufenden!

    in reply to: Motivationsthread Meditation #1917
    Oliver
    Keymaster

    Hallo Jan,
    herzlich willkommen hier!
    “One Minute Meditation” – das klingt interessant! Wie kommt man so rasch in die Meditation? Geht das rein über die Atmung?
    Ich kenne das bei mir so, dass man rein über die Konzentration auf die Atmung recht rasch in einen meditativen Zustand kommt – z.B.wenn man in der U-Bahn sitzt oder auf den Bus wartet 🙂

    in reply to: Ständiges denken #1916
    Oliver
    Keymaster

    Hallo Jampa,

    willkommen im Forum!
    Ich hatte früher auch Probleme mit ständigen Grübeleien. Sinnloses oder gar destruktives Nachdenken über Vergangenes, Dinge, die zu tun waren oder Probleme, die zu lösen waren. Kurz gesagt, Nachdenken, das zu nichts führte. Seitdem ich meditiere, ist das wesentlich besser geworden bzw. ganz verschwunden – ich komme nur wieder ins Grübeln, wenn ich ein, zwei Tage nicht mehr meditiert habe – es hilft! Ich empfehle dir für den Anfang einen Meditationskurs in deinem Ort zu suchen- in welcher Ecke wohnst du denn?

    Viele Grüße
    Oliver

    in reply to: Verspannter Nacken #1894
    Oliver
    Keymaster

    Hallo Doreen, mit ein wenig Fitness im Voraus habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere Schwimmen und anschließendes Meditieren war für mich die Kombination, die mich gedanklich absolut fokussiert blieben ließ bislang.

    Du könntest auch, falls es wieder auftritt, die Meditation in zwei Abschnitte teilen, z.B. eine Achtsamkeitsmeditation zu Anfang und dann nach 10-15 Minuten eine Metta-Meditation o.ä. und dazwischen dich ein wenig lockern, so dass du nicht eine halbe Stunde denkst starr dasitzen zu müssen trotz Schmerzen.

    Viel Erfolg für dich!

    • This reply was modified 8 years, 9 months ago by .
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