Diese Angewohnheit macht dick und ein schlechtes Gewissen (so geht es anders)

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achtsames essen

 

Kennst du das? Du verspürst ein kleines Hungergefühl, machst dich auf zum Kühlschrank und holst dann das raus, was dich gerade anspricht – am Ende hast du viel zu viel und einseitig dir den Magen vollgeschlagen. Schlechtes Gewissen und langfristig eine Gewichtszunahme sind die Folgen. Doch es geht auch anders…

Du möchtest nicht mehr achtlos zum Kühlschrank laufen und deinen unmittelbaren Appetit mit dem, was dich unmittelbar anspricht und was ohne große Mühe schnell zu konsumieren ist, stillen? Du willst mal wieder kochen – richtiges Soulfood, gesund und befriedigend?

Dann setze vor dem Eintreten des Hungergefühls an. Du kennst dich selbst seit Jahren am besten und weißt in der Regel ja auch, wann z.B. Mittags der erste Hunger kommt. Überlege dir bis zu diesem Zeitpunkt, was du essen möchtest.

Wenn die benötigten Zutaten nicht zuhause sind, dann ändere deinen Plan so ab, dass du ohne größeren Aufwand deinen Plan, dir zum Mittag etwas Gesundes zu essen kochen kannst, umsetzen kannst. Gerade am Anfang wirst du bei dem Gefühl, dass du noch etwas besorgen musst, eher in deinen alten Verhaltensmodus zurückkehren und dir nur einen XXL-Sahnejoghurt o.ä. aus dem Kühlschrank holen.

Für die Recherche, was du mit dem, was du zuhause hast, kochen kannst, bieten große Kochplattformen wie Chefkoch eine nützliche Funktion an, bei der du nur eingeben musst, welche Zutaten du hast und als Resultat bekommst du eine Auswahl von möglichen Gerichten.

Hast du also das Gericht gefunden, das du kochen möchtest, dann stelle sorgfältig alle Zutaten zusammen und beginne zu kochen. Tu dies achtsam und möglichst ohne Ablenkungen -nimm die äußere Beschaffenheit deiner Zutaten wahr, schneide jedes Gemüse mit Bedacht und konzentriert und nimm die Gerüche wahr, die bei der Zubereitung deines Essens entstehen.

Wenn du dann dein Essen auf dem Teller vor dir liegen hast, dann schmecke, kaue und schlucke bewusst, und fühle in dich herein, wie sich das Gefühl unterscheidet, ein Fertigprodukt aus dem Kühlschrank zu ziehen und dies hinunterzuschlingen oder aber bewusst ein Essen zuzubereiten und mit allen Sinnen achtsam zu genießen.

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