So tust du mit Achtsamkeit etwas gegen Flugangst

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Ein flaues Gefühl vor geplanten Flügen haben derzeit viele. Aber wie kannst du der Angst begegnen?
Ein flaues Gefühl vor geplanten Flügen haben derzeit viele. Aber wie kannst du der Angst begegnen?

Der Absturz von Flug 4U9525  hat mich wie wohl die meisten zutiefst geschockt. Über die Ursachen und weitere Details des Absturzes solle es nun gar nicht gehen, dazu sind andere Medien da. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen dieser Katastrophe, die jetzt wohl Unfassbares durchmachen…

Aber über die Konsequenzen eines solchen schrecklichen Vorfalls, auch in der Psyche der Menschen, die keine Angehörigen verloren haben, will ich mit euch reden: Das Unwohlsein beim Gedanken an künftige Flüge bis zu einer ausgewachsenen Flugangst.

Die Wahrscheinlichkeit, mit einem Flugzeug abzustürzen, ist nach wie vor dieselbe, jedoch ist uns durch diese Katastrophe wieder in unser Bewusstsein gerückt, dass Fliegen tödlich sein kann.

Du überlegst vielleicht, ob du deinen nächsten Flug überhaupt noch antreten sollst? Bei einer Reise auf andere Kontinente ist das Flugzeug als Verkehrsmittel meist unvermeidlich.

 

Achtsamkeit gegen Flugangst: Eine Möglichkeit, vorzugehen

So schaffst du es, trotz der aufsteigenden Ängste in den Flieger zu steigen und dich nicht deinen Ängsten zu ergeben:

  • Wenn am Flughafen, auf der Treppe ins Flugzeug oder auf deinem Sitzplatz Ängste oder Panik in dir hochsteigen sollte, dann fokussiere deinen Atem. Atme durch die Nase ein und durch den Mund aus.Spüre, wie sich dabei dein Brustkorb hebt und senkt.
  • Zähle jeden Atemzug: Einatmen 1-Ausatmen 2-Einatmen-3-Ausatmen 4-…bis 10, dann fängst du wieder von vorne an.
  • Wenn währenddessen wieder Ängste kommen, dann nimm diese wahr, und zwar als das, was sie sind: Reine Gedanken, die nichts mit der Realität zu tun haben. Fliegen ist immer noch die sicherste Art, voranzukommen, verglichen mit Auto oder Schiff. Aber die Ratio bringt in solchen Situationen meist nichts – deshalb schau dir diese Gedanken nur kurz an und konzentriere dich dann wieder auf deine Atmung. Mache das, bis du wieder ruhiger bist.
  • Wenn es nicht besser werden sollte, dann kannst du diese kleine Atemmeditation durch einen Bodyscan ergänzen.
  • Versuche dich nicht mit Lesen oder Musik abzulenken, das hilft meist nur kurzfristig.
  • Das Wichtige ist: Bleib bei dir- lass es nicht zu, dass du dich gedanklich in Ängsten und Panik verlierst. Nimm deine Atmung wahr, nimm deine Umgebung wahr – Geräusche, Gerüche – und sag dir: Es gibt keinen anderen Ort, an dem ich jetzt sein sollte, außer hier und jetzt.

Hast du derzeit ein flaues Gefühl bei dem Gedanken, ein Flugzeug zu besteigen? Oder gehst du selbst nach solch einem schrecklichen Absturz rational und logisch ran im Wissen, dass Fliegen im Grunde enorm sicher ist? Hast du deine kleinen Tricks, mit denen du gegen Angst- und Panikattacken vorgehst?

Ich bin sehr gespannt auf deine Kommentare!

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