So richtest du einen perfekten Meditationsplatz ein

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Dein Meditationsplatz sollte möglichst frei von Ablenkungen sein.
Dein Meditationsplatz sollte möglichst frei von Ablenkungen sein.

 

Meditationen haben bei regelmäßiger Durchführung positiven Einfluss auf Körper und Geist. Nur wenige Minuten täglich können Stress reduzieren, Verspannungen lösen und das allgemeine Wohlbefinden erhöhen. Im hektischen Alltag fällt es oftmals gar nicht so leicht, sich wirklich die Zeit für die vielfältigen Achtsamkeitsübungen zu nehmen – zwischen Beruf, Familie und Freizeit bleibt nicht selten wenig Raum für Entspannung und Konzentration.

„Raum“ ist dabei gleich mehrfach zu verstehen, denn du benötigst nicht nur die Zeit, sondern auch einen Platz, an dem du es dir bequem machen kannst und wo du nicht gestört wirst. Mit diesen Tipps kannst du dir mit einfachen Mitteln den perfekten Meditationsplatz einrichten, und zwar unabhängig davon, wie du wohnst und wie viel Platz dir zur Verfügung steht.

 

MeditationWelche Räume eignen sich für den Meditationsplatz?

Bei deinen Meditationen benötigst du in erster Linie eines: Ruhe. Nur, wenn du wirklich vollkommen ungestört bist, kannst du dich richtig entspannen und auf die innere Einkehr konzentrieren. Darauf solltest du auch bei der Auswahl deines Meditationsplatzes an. Idealerweise steht dir ein Raum zur Verfügung, der nicht als Durchgangsraum dient und vom Trubel des Alltags möglichst weit entfernt ist. Lärm- und Geräuschquellen solltest du so gut wie möglich ausschalten können. Vielleicht hast du ja ein sonst wenig genutztes Gäste- oder Arbeitszimmer, das du für deine Zwecke umfunktionieren kannst. Allerdings solltest du darauf achten, dass du den Raum nicht mit Stress, Arbeit oder Anspannungen in Verbindung bringst.

Ansonsten ist oftmals das Schlafzimmer die richtige Wahl, denn dieser Raum steht an sich bereits für Ruhe und Entspannung. Unter Umständen kann es dann aber geschehen, dass du beim Meditieren müde wirst, da dein Unbewusstes das Schlafzimmer eben mit dem Schlafen verbindet. Im Idealfall kannst du das Zimmer mit Gardinen oder Jalousien abdunkeln und etwaigen Straßenlärm durch dichte Fenster fernhalten. Kannst du kein ganzes Zimmer als Meditationsraum nutzen, ist es ratsam, eine Zimmerecke abzutrennen. Hier bieten sich Decken, Vorhänge oder Raumtrenner an, um eine klare Trennung zwischen Alltag und Meditationszeit zu vollziehen.

 

Meditation-ErfahrungsberichteAuf die Atmosphäre kommt es an

Hast du den geeigneten Platz für deine Meditationen gefunden, geht es nun daran, die passende Atmosphäre zu kreieren. Jeder Ort bringt seine eigene Stimmung mit sich, und es liegt an dir, eine Aura der Ruhe und Zentrierung zu erzeugen. Welche Mittel du dafür konkret verwendest, ist ganz dir überlassen – bequeme Decken und Kissen, beruhigende Musik, Duftkerzen oder Räucherstäbchen und Grünpflanzen sind nur einige Beispiele für geeignete Einrichtungsgegenstände. Gibt es bestimmte Bilder, Motive oder Gegenstände, die dich besonders inspirieren oder dir einfach gut gefallen? Auch diese können Platz in deinem Meditationsraum finden. Dein Meditationstagebuch darf ebenfalls nicht fehlen, damit du es immer direkt greifbar hast.

Ganz gleich, für welche Gestaltung des Meditationsplatzes du dich entscheidest: Das Wichtigste ist, dass du dich wohlfühlst, denn nur in einer angenehmen Atmosphäre kannst du dich genug entspannen, um richtig zu meditieren. Es kann anfangs vorkommen, dass du dich erst an den Platz gewöhnen musst und nicht sofort in die gewünschte Stimmung kommst. Auch wenn dies der Fall ist, solltest du ihm eine Chance geben und unbedingt an einem festen Meditationsplatz festhalten. Nur wenn du nach einigen Wochen immer noch das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, ist es an der Zeit, etwas zu verändern. Dabei kann es genügen, zunächst Feinheiten anzupassen und dir so nach und nach den idealen Meditationsplatz zusammenzustellen.

 

Eine Auszeit vom Alltag in Absprache mit der Außenwelt

Auch der am schönsten eingerichtete Meditationsplatz bringt keine innere Einkehr und Entspannung, wenn du durch äußere Einflüsse gestört wirst. Besonders Einsteigern in die Welt der Meditation fällt das Konzentrieren oftmals schwer, und jede kleine Unterbrechung kann deine Sitzung empfindlich stören. Wenn du mit deinem Partner, deinen Kindern oder Mitbewohnern zusammenlebst, solltest du sie unbedingt davon in Kenntnis setzen, dass sie dich während deiner Meditation nicht unterbrechen dürfen. Dazu gehören auch das Herunterschrauben des Lärmpegels und das Fernhalten von Haustieren. Telefon und Handy werden ausgeschaltet – jetzt musst du ausnahmsweise mal nicht erreichbar sein.

Übrigens solltest du dafür sorgen, dass dein Meditationsplatz auch außerhalb der Meditationszeit ausschließlich dir gehört. Er sollte weder Kinderspielplatz, noch Tierbett sein, sondern einzig und allein dein privater Rückzugsort.

 

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