Die Meditationsdecke – welche Anforderungen sollte sie erfüllen?

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Eine Meditationsdecke hilft dabei, in kühleren Räumen länger meditieren zu können.
Eine Meditationsdecke hilft dabei, in kühleren Räumen länger meditieren zu können.

Die Meditationsdecke ist ein wichtiger Begleiter auf Deiner Reise zur Innenschau und Entspannung. Denn gerade bei sitzenden Meditationen in kühleren Räumen oder in der anschließenden Entspannungsphase solltest Du Dich mit einer Meditationsdecke einhüllen, um Deinen entspannten Zustand nicht durch Fröstelerscheinungen zu stören.

Meditationsdecken sind vielfältig einsetzbar und sollten über bestimmte Eigenschaften verfügen. Worauf Du bei der Auswahl Deiner Meditationsdecke achten solltest, erfährst Du hier.

 

Die vielen Einsatzmöglichkeiten der Meditationsdecke

Es gibt unterschiedliche Arten von Meditation: sitzende, gehende und körperlich aktive. Auch sind manche Meditationstechniken von mehreren Phasen geprägt. Bei der einer sitzenden Meditation kannst Du die Decke als angenehme Unterlage verwenden. Zusammengelegt kann Sie auch als Sitzpolster oder als Nacken- oder Kniestütze beim Liegen dienlich sein. Betreibst Du aktive Meditationsformen, wie beispielsweise Yoga, so kannst Du die Meditationsdecke als Stütze bei Umkehrhaltungen, wie dem Schulterstand oder dem Pflug, verwenden, um die benötigte Festigkeit für diese Übungen zu erhalten.

Auch als Wärmespender kannst Du die Meditationsdecke während Deiner Entspannungsphase verwenden. Ein Meditationsraum sollte in der Regel etwas kühler sein. Bevor Du den Raum zusätzlich einheizt, ist es besser, Dich mit einer Decke zu wärmen. Dies ist besonders ratsam, wenn Du davor ein anstrengendes Yogatraining absolviert hast und Dich nicht verkühlen möchtest.

Aber auch nach einer intensiven Meditation im Sitzen entspannst Du besser, wenn Du Dich zudeckst. Du kannst Meditationsdecken ausbreiten, falten und zusammenrollen und sie dadurch auch leicht in Deiner Meditationstasche verstauen, um Sie auch bei Reisen oder Meditationen im Studio mitzunehmen.

 

Funktionale Anforderungen der Meditationsdecke

Ein fester und aufrechter Sitz ist bei Meditationen überaus wichtig, um eine gesunde und zugleich entspannende Haltung einnehmen zu können. Ein Sitzkissen ist eine Möglichkeit, um das Gesäß in eine leicht erhöhte Lage zu bringen, damit Du im Schneidersitz entspannter bist. Stattdessen kannst Du aber auch die Meditationsdecke zusammenlegen oder zusammenrollen, um sie als Sitzkissen zu verwenden. Dabei ist es wichtig, dass die Meditationsdecke nicht zu weich ist, damit Du beim Sitzen nicht einsinkst. Das gilt natürlich auch, wenn Du die Decke als Unterlage für eine stehende Meditation verwendest. Denn Du solltest stets einen festen Halt und eine aufrechte Haltung beim Meditieren einnehmen. Möchtest Du die Meditationsdecke als wärmenden Umgang bei gehenden Meditationen verwenden, oder auch im Sitzen oder im Liegen einsetzen, dann sollte die Meditationsdecke nicht zu schwer sein, damit sie nicht zu sehr auf Deinen Schultern lastet.

Beachte unbedingt auch: eine Decke für das Meditieren sollte immer nur für den einen Zweck eingesetzt werden. Denn Stimmungen, Erinnerungen und Gefühle lösen Sie insbesondere beim Meditieren und auch beim Schlafen. Wenn Du Deine Schlafdecke zum Meditieren verwendest, könnte es passieren, dass Du schläfrig wirst. Umgekehrt werden beim Meditieren Gefühle und Empfindungen gelöst, die Du vielleicht beim Schlafen nicht auf Dich laden möchtest. Deshalb solltest Du Deine Meditationsdecke immer nur für diesen einen Zweck verwenden.

 

Farbliche Aspekte berücksichtigen

Farben können glücklich machen, aber auch Deine Erfahrungen beim Meditieren beeinflussen und verstärken. Denn Farben haben Bedeutungen und werden unterschiedlich empfunden. In Weiß sind bekanntlich alle Farben enthalten. Sie galt als spirituelle Farbe, da Sie für Reinheit, Klarheit, Wahrheit, Neutralität und Unberührtheit steht. In der Chakrenlehre steht Weiß für das Sahasrara-Chakra, das Spiritualität, Erleuchtung und Bewusstheit symbolisiert. Zudem gilt Weiß in diesem Zusammenhang für die Verbindung zwischen dem Spirituellen und dem Himmel. Gelbe Meditationsdecken bieten Dir eine sonnige Wärme, aber auch aktive und schöpferische Energien. Zudem wird im Hinduismus die Farbe Gelb mit Licht, Leben, Wahrheit und Unsterblichkeit in Verbindung gebracht.

Möchtest Du Deine Meditationen mit Energie, Optimismus und Lebensfreude unterstützen, dann sind orange Meditationsdecken dafür geeignet. Die Farbe Orange repräsentiert im Buddhismus übrigens die höchste Stufe menschlicher Erleuchtung. Rot wird gerne mit Liebe, Leidenschaft, Willenskraft und Mut in Verbindung gebracht. Zudem hilft Dir die Farbe Rot dabei, Dich zu erden. Sie kann Dich aber auch in Aufregung versetzten. Rot wird mit dem Wurzel-Chakra in Verbindung gebracht, welches für Stabilität, Verbundenheit und Urvertrauen steht. Meditationsdecken in Blau verhelfen Dir zu Klarheit, Weitblick, Vorstellungskraft und Inspiration.

Die Aktivitäten des Stirn-Chakras unterstützt Du mit der Farbe Blau besonders gut, die für Erkenntnisse und übersinnliche Wahrnehmungen steht. Lila gilt als Farbe der Magie, des Geistes und der Spiritualität. Sie hat eine stark meditative Wirkung, unterstützt den Schwingungsaustausch zwischen Deinen beiden Gehirnhälften und beeinflusst das Unterbewusste. Grün symbolisiert Souveränität, schafft Ausgeglichenheit und unterstützt konsequentes Handeln.



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Beispiel für eine gute Meditationsdecke

Eine Meditationsdecke sollte aus Wolle oder reiner Baumwolle gefertigt und große genug sein, damit Du bei Deinen Meditationshaltungen genügend Platz darauf hast. Auch zum Zudecken sollte die Decke ausreichen, weshalb die Maße 150 x 200 cm eine ideale Größe darstellen. Denn ist die Meditationsdecke zu groß, dann lässt sie sich nicht so leicht in die Tasche packen. In jedem Fall tragen Naturmaterialien zu einem guten Temperaturausgleich bei. Zudem sind diese besonders atmungsaktiv und hautverträglich. Die Meditationsdecke sollte aber auch robust genug sein, um abrupten Bewegungen stand zu halten.

Eine feste Struktur verleiht der guten Meditationsdecke genügend Halt und Stabilität, wenn sie gefaltet oder gerollt als Sitzdecke oder als Nackenstütze dient. Lass Dich bezüglich der Farbwahl ganz nach Deinem Bauchgefühl leiten. Achte jedoch darauf, dass Deine Meditationsdecke giftstofffrei gefärbt wurde und in der Maschine bei mindestens 40 Grad Celsius gewaschen werden kann.

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