Meditation im Büro: 5 Übungen für zwischendurch

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Meditation in der Mittagspause - 10 bis 15 Minuten reichen.
Meditation in der Mittagspause – 10 bis 15 Minuten reichen.

Ein Arbeitstag im Büro kann wirklich anstrengend sein. Der Chef verlangt Überstunden, die Kollegin ist krank und der Kunde macht auch noch Ärger. Dann ist Stress praktisch schon vorprogrammiert. Trotzdem können Sie bereits in kleinen Pausen etwas für die Entspannung tun.

Ideal sind hier verschiedene Meditationsübungen, die sich sehr einfach auch im Büro durchführen lassen. Sie verhelfen innerhalb weniger Minuten zu mehr Ausgeglichenheit und weniger Stress. Somit haben sie sofort wieder genug Energie, um den Arbeitstag auch weiterhin zu meistern. Besonders geeignet sind für das Büro Übungen aus dem Bereich der Atemmeditation.

 

5 einfache Übungen für zwischendurch

Die folgenden Übungen gehen sehr einfach, sodass sie wirklich immer und überall, also auch im Büro, durchgeführt werden können. Sie helfen zu entspannen und bilden so die Grundlage, um auch den restlichen Arbeitstag ohne Stress zu überstehen.

 

Der Atem ist ein wesentlicher Bestandteil der Meditation.
Der Atem ist ein wesentlicher Bestandteil der Meditation.

Übung 1: Atemmeditation für Anfänger

Diese Übung ist auch für Anfänger sehr gut geeignet, da sie sich schnell und einfach überall durchführen lässt. Sie gehört zur Atemmeditation und kann bequem im Sitzen oder Liegen praktiziert werden. Am besten setzen Sie sich in ihrem Büro entspannt auf einen Stuhl oder auf den Boden.

Ideal ist der Lotussitz, jedoch sollten sie unbedingt bequem sitzen. Wenn Ihnen also der Lotussitz beispielsweise zu unbequem erscheint, setzen sie sich so, wie es für Sie persönlich am bequemsten ist. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf ihren gleichmäßigen und ruhigen Atem. Auf nichts anderes. Es wird durch die Nase ein- und durch den Mund ausgeatmet. Sie können dabei ruhig zählen oder sich einfach nur auf die Atmung konzentrieren. Wie lange Sie so meditieren bleibt Ihnen überlassen.

Danach werden Sie sich entspannter und ruhiger fühlen. Anfänger benötigen etwas mehr Zeit, um zur Ruhe zu kommen, während alle, die regelmäßig meditieren deutlich schneller entspannt sind. Diese Übung ist sehr einfach und kann auch im Büro problemlos durchgeführt werden.

 

Übung 2: Das Visualisieren

Diese Übung ist ebenfalls einfach und entspannt ungemein. Während einer kurzen Pause setzen Sie sich entspannt auf Ihren Stuhl und schließen die Augen. Dann atmen Sie ruhig und möglichst gleichmäßig. Konzentrieren Sie sich anfangs nur auf die Atmung und lauschen Sie in sich hinein.

Sobald Sie ruhiger sind, stellen Sie sich vor Ihren Augen Bilder vor, die Sie beruhigen. Dies können Urlaubserinnerungen sein, Erinnerungen an schöne Erlebnisse, ein Denken an den letzten Wellnesstag oder auch einfach nur irgendetwas, was Sie persönlich anspricht und entspannt. Lassen Sie dabei die Augen geschlossen und atmen Sie ruhig weiter. Je öfter Sie so entspannen, desto einfacher gelingt es Ihnen Ihre Gedanken auf die Reise zu schicken.

Das Visualisieren ist so wie ein Kurzurlaub für die Seele. Danach atmen Sie noch ein wenig ruhig weiter und öffnen dann langsam wieder die Augen. Nun haben Sie auch für den restlichen Arbeitstag wieder Energie getankt.

 

"Om mani paedme hum" ist eines der beliebtesten Mantras.
“Om mani paedme hum” ist eines der beliebtesten Mantras.

Übung 3: Die Mantra-Meditation

Diese Meditationsform kann vereinfacht auch im Büro angewendet werden. Sie suchen sich zuerst ein einfaches Wort. Es sollte neutral sein und sich gut aussprechen lassen. Ideal ist beispielsweise das Wort Ruhe. Dann setzen Sie sich entspannt hin und schließen die Augen. Nun atmen Sie ein paar Mal langsam ein und aus. Beginnen Sie nun das Wort, welches in diesem Fall Ihr Mantra ist, ruhig vor sich hin zu sprechen. Sie müssen es keinesfalls sehr laut sagen.

Ein Flüstern ist ebenso effektiv. Sollten Sie nicht laut sprechen können, reicht auch eine gedankliche Wiederholung. Fahren Sie einige Minuten damit fort und konzentrieren Sie sich ausschließlich auf das Wort. Dann öffnen sie langsam wieder die Augen.

 

Übung 4: Malen als Meditation

Dies mag vielleicht komisch klingen, aber das langsame Zeichnen einer Acht kann sehr beruhigend sein. Zeichnen Sie die Zahl immer wieder in einer Endlosschleife. Konzentrieren Sie sich für einige Minuten nur darauf und atmen Sie dabei ruhig. Dies wirkt sehr entspannend in einer kurzen Pause.

 

Übung 5: Die visuelle Meditation

Hier meditieren Sie mit offenen Augen und konzentrieren sich auf etwas Bestimmtes. Dies kann ein Bild oder eine Pflanze in Augenhöhe und in einigen Metern Entfernung sein. Konzentrieren Sie sich etwa 10 Sekunden nur auf diesen Gegenstand, schauen Sie sich dann kurz um und blicken Sie dann erneut wieder auf diesen Gegenstand. Wiederholen sie diese Übung rund 5 bis 10 Minuten und atmen Sie dabei gleichmäßig.

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