Smoothies 2015: Grün ist das neue Rot!

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Möhrengrün oder Petersilie, alles was grün ist, ist herzlich willkommen!
Möhrengrün oder Petersilie, alles was grün ist, ist herzlich willkommen!

Meditation unterstützt die Gesundheit des Geistes und des Körpers gleichermaßen. Wer regelmäßig meditiert tut seinem Körper etwas Gutes. Ein weiterer Aspekt des achtsamen Umgangs mit dem eigenen Körper ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Heute gibt es einen Tip, der Abwechslung auf den Tisch bringt: Gesunde Trink-Mahlzeiten – Smoothies!

Der Begriff Smoothie ist schon lange kein Fremdwort mehr. Fast jeder Laden oder Kiosk bietet das leckere Getränk in verschiedensten Frucht-Kombinationen an. Weniger bekannt als die Smoothies aus Obst und Beeren sind die aus Kräutern. Sie werden als „Grüne Smoothies“ oder Wildkräutersmoothies bezeichnet und gelten als Geheimtipp unter Sportlern und ernährungsbewussten Menschen.

 

Was sind Grüne Smoothies?

Als „Grüne Smoothies“, gelten Smoothies die aus Wildkräutern und Blumen hergestellt werden. Sie werden auf die gleiche Art wie Frucht-Smoothies zubereitet: Durch das Mixen verschiedener Inhalte entsteht eine dickliche, trinkbare, wohlschmeckende Masse. Diese hat durch den Kräuteranteil häufig eine grüne Farbe, was den Namen erklärt.
Anders als die Getränke aus Früchten und Beeren, sind sie eher deftig als süß und können zum Beispiel durch die Zugabe verschiedener Gewürze oder Flüssigkeiten weiter variiert werden.

 

Was hab ich davon?

Der Geschmack von Wildkräutern ist intensiver als der von Kulturpflanzen. Zudem sind sie sehr gesund: Viele enthalten Bitterstoffe die nicht nur dem Immunsystem, sondern auch der Verdauung und dem Fettstoffwechsel gut tun.

 

Womit mache ich meinen Wildkräutersmoothie?

Smoothies können mit einer Küchenmaschine, einem Mixer oder einem einfachen Pürierstab hergestellt werden. Wichtig ist, dass die Bestandteile wirklich klein gehäckselt sind. Denn das macht sie besser verdaulich. Außerdem sollte sich das Gerät nicht übermäßig erwärmen, da dies wertvolle Enzyme zerstören kann.

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Was kommt rein?

Das was einige als Unkraut bezeichnen. Vieles von dem was auf Wiesen oder an Wegrändern wächst fällt unter die Klassifizierung Wildkraut. Das sind Pflanzen die nicht als Nutz- oder Kulturpflanzen gelten und somit keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Wildkräuter sind nicht durch Zucht bearbeitete, zum Verzehr geeignete, krautartige Pflanzen.
Gerade im Frühling und zu Beginn des Sommers, findet man viele tolle Zutaten direkt vor der Haustür. Kräuter und Wildblumen lassen sich nicht nur zu gesunden Getränken, sondern auch zu Salaten zubereiten. Man braucht dazu keinen eigenen Garten. Häufig reicht es schon einen Spaziergang zu machen. Essbare Wildkräuter und Blumen finden sich meist ganz in der Nähe. Etwas Abseits von Stadt und Verkehr sollte es aber schon sein, um zu vermeiden, dass die Pflanzen, die verzehrt werden sollen, Abgasen und anderen schädlichen Stoffen ausgesetzt waren. Wenn es einmal nicht möglich ist, die Zutaten frisch zu sammeln, der Supermarkt aber geöffnet hat, kann auf der Grundlage von Blattspinat und Avocado ein grüner Smoothie bereitet werden.

 

Mögliche Smoothie-Inhalte

  • Folgende können als ganze Pflanze verarbeitet werden:
    Bärlauch, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Hopfenklee, Hirtentäschel, Klee, Margeriten, Waldmeister, Wiesenschaumkraut, Wilde Malve
  • Von diesen wird das Kraut benutzt:
    Acker-Minze, Barbarakraut, Wildes Stiefmütterchen
  • Von diesen die Blätter:
    Borretsch, Brunnenkresse, Gänsefingerkraut, Sauerampfer, Schafgarbe, Spitz- und Breitwegerich (auch die Blüten dürfen gegessen werden), Wilde Rauke, Wiesenknöterich, Zitronenmelisse
  • Von diesen sollten die jungen Blätter benutzt werden: Brennessel, Gänseblümchen (auch die Blüten sind essbar), Giersch, Gundermann, Wiesenschlüsselblume

Ist der Smoothie nach dem Mixen zu dickflüssig, sind Birkensaft, Zitronensaft, Tomatensaft, Kokosmilch oder ähnliche Flüssigkeiten toll, um ihn cremiger zu machen, oder den Geschmack etwas abzuändern. Für etwas Süße können Honig oder Agavensirup sorgen.

 

Was gibts zu beachten?

Wie oben schon erwähnt, sollten die Sammelstellen frei von Abgasen sein. Weiter sollten weder Tierkot noch Spritz- oder Düngemittel in direkter Nähe verwendet werden. Die Pflanzen werden ohne Wurzeln gepflückt, da dies das Nachwachsen ermöglicht. Sie sollten trocken gepflückt und frisch und gewaschen weiterverarbeitet werden.
Einige Pflanzen sind zwar essbar, können für manche Menschen aber schädlich sein. Dazu zählen neben Löwenzahn und Huflattich auch Beinwell, Sumpfdotterblume und Guter Heinrich. Wieder andere, wie der Fieberklee, sind essbar aber als gefährdet gelistet und dürfen aus diesem Grund nicht gepflückt werden. Es ist wichtig, sich etwas auszukennen beim Sammeln der Kräuter und Blumen. Erweist sich die Identifikation einer Pflanze als schwierig, ist es sinniger sich auf sicher bekanntes zu beschränken, als das Risiko einzugehen, eine giftige oder unverträgliche Pflanze zu erwischen.

Bestimmungsbücher können dabei helfen und in mehr und mehr Städten werden (zum Beispiel von Volkshochschulen organisiert) Kräuterwanderungen angeboten. Bei diesen wird gelehrt, welche Pflanzen zu Hause in der Küche verwendet werden dürfen und für welche Zubereitungsform sie sich eignen.

Ob selbst gesammelt, oder mit eingekauften Zutaten hergestellt: Wildkräuter- und Grüne Smoothies sind gesund, machen Spaß bei der Zubereitung und tragen zu Abwechslung innerhalb einer gesunden Ernährung bei.

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