Eine Klangschale kann das Meditationserlebnis intensivieren.
Eine Klangschale kann das Meditationserlebnis intensivieren.

Eine Meditationsform, die sowohl aktive als auch passive Elemente enthält, ist die Klangschalen-Meditation. Dabei kommen fernöstliche Klanginstrumente in der Form einer Schale zum Einsatz, die intensive und langanhaltende Töne erzeugen. Diese stellen die Grundlage dieser Methode dar, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Die Klangschale ist bereits seit vielen Jahrhunderten bekannt und kam vorwiegend in Nepal, Indien, Tibet und China zum Einsatz. Allerdings diente sie in diesen Kulturen nicht als Instrument, sondern als Küchengeschirr. Der ansprechende Klang war dabei nach Ansicht der Historiker lediglich ein Nebeneffekt, der kaum beachtet wurde. Zwar gibt es einige Forscher, die vermuten, dass diese Gegenstände im Buddhismus auch einen rituellen Zweck hatten, eindeutige Belege dafür konnten sie bislang jedoch noch nicht vorlegen. Allerdings ist es unbestritten, dass in einigen Kulturen sehr ähnliche Instrumente zum Einsatz kamen.

Im Zen-Buddhismus ist beispielsweise das Keisu sehr beliebt. Dabei handelt es sich um eine große Standglocke, die sehr ähnliche Eigenschaften wie die Klangschale hat. Die Mönche schlagen sie oftmals im Rahmen ihrer Meditationen und Rezitationen. Dabei kommt sie jedoch nicht als Begleitung zum Einsatz, sondern um die Übungen einzuläuten und um die einzelnen Abschnitte zu markieren. Obwohl die Klangschale selbst eindeutig in den fernöstlichen Kulturkreis einzuordnen ist, bleibt dennoch festzuhalten, dass die Klangschalen-Meditation eine relativ neue Erscheinung ist, die in dieser Form im westlichen Kulturkreis entstand.

 

Ist Klangschale gleich Klangschale?

Die Klangschale besteht in der Regel aus einer Metalllegierung. Dabei kommt in den meisten Fällen Bronze – also eine Mischung aus Kupfer und Zinn – zum Einsatz. Diese gibt dem Instrument seine typische rotbraune Farbe. Darüber hinaus kommen oftmals weitere Metallzusätze wie zum Beispiel Eisen, Zink, Blei oder Antimon zum Einsatz. Sehr beliebt sind auch kleine Beigaben von Edelmetallen wie Gold oder Silber. Günstige Modelle bestehen oftmals aus Messing. Obwohl dieses Material bei traditionellen Klangschalen in der Regel nicht zum Einsatz kommt, erzeugt es dennoch einen entspannenden und wohltuenden Klang. Einige Vertreter dieser Meditationsform sind überzeugt davon, dass die Anzahl der verwendeten Metalle stets identisch sein muss.

Analysen historischer Klangschalen haben jedoch ergeben, dass es hierfür keine eindeutigen traditionellen Regeln gibt. Die ursprüngliche Herstellungsweise besteht darin, das Metall zunächst in eine runde Form zu gießen und daraufhin zu erhitzen und in die passende Form zu treiben. Da diese Schmiedearbeit jedoch recht aufwendig ist, werden günstige Klangschalen in der Regel direkt in ihre Form gegossen. Bei besonders hochwertigen Modellen behandeln die Hersteller die Schale mit einem Laser, um einen sehr reinen Klang zu erzeugen.

 

Geführte Klangmeditation/ Klangtherapie.
Geführte Klangmeditation/ Klangtherapie.

Für wen ist die Klangschalen-Meditation geeignet?

Die Klangschalenmeditation zeichnet sich dadurch aus, dass sie für sehr viele unterschiedliche Personengruppen geeignet ist. Dies bezieht sich zum einen auf die Erfahrung im Bereich der Meditation. Diese Methode ist recht einfach zu erlernen, sodass sie insbesondere für Anfänger sehr gut geeignet ist. Doch auch Fortgeschrittene können auf diese Weise gut entspannen. Zum anderen spielt es bei dieser Meditationsform keine Rolle, ob Sie lieber in der Gruppe oder alleine meditieren. Es ist problemlos möglich, während des Meditierens selbst die Klangschalen anzuschlagen und auf diese Weise zum Schwingen zu bringen. Wenn die Meditation in der Gruppe stattfindet, kann ein Mitglied als Leiter bestimmt werden, um die Töne zu erzeugen. Es ist jedoch auch möglich, dass jeder Teilnehmer seine eigene Klangschale spielt, sodass in der Gruppe harmonische Töne in unterschiedlichen Höhen entstehen.

Auch hinsichtlich des Alters und der körperlichen Voraussetzungen ermöglicht die Klangschalen-Meditation ein sehr breites Teilnehmerfeld. Da hierbei keine anstrengenden körperlichen Übungen anfallen, können auch ältere Menschen oder Kranke diese Meditationsform wählen. In der Regel sitzen die Teilnehmer dabei auf dem Boden, da diese Sitzhaltung ein gutes Gleichgewicht zwischen Entspannung und Anspannung darstellt. Doch sollten Sie dazu körperlich nicht in der Lage sein, können Sie sich auch auf einen Stuhl setzen, um die Klangschalen-Meditation durchzuführen.

Im Bereich der Esoterik wird der Klangtherapie eine besondere Wirkung zugeschrieben. Dabei sollen beispielsweise die Chakren angeregt und das Qi stimuliert werden. Wenn Sie sich für diese Lehren begeistern, stellt die Klangschalen-Meditation sicherlich eine der besten Formen dar, um nach innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu suchen. Doch auch wenn Sie kein Anhänger der Esoterik sind, kann diese Meditationsform sehr sinnvoll sein. Wichtig ist, dass Sie die Klänge dieses Instruments genießen und Freude an diesen intensiven Tönen haben.

 

Klangschalen gibt es in den unterschiedlichsten Größen.
Klangschalen gibt es in den unterschiedlichsten Größen.

Was benötige ich für diese Meditationstechnik?

Der wichtigste Ausstattungsgegenstand für die Klangschalen-Meditation ist selbstverständlich die Klangschale. Für Privatanwender, die zu Hause auf diese Weise meditieren wollen, ist eine einzelne Klangschale bereits vollkommen ausreichend. Auf diese Weise können Sie die Töne erzeugen, die bei dieser Meditationsform für die Entspannung sorgen. In einigen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, mehrere Klangschalen zu verwenden. Auf diese Weise können Sie während der Meditation unterschiedliche Töne erzeugen, die sich auf harmonische Weise gegenseitig ergänzen. Mehrere verschiedene Instrumente benötigen Sie in erster Linie dann, wenn Sie mit der Klangschale unterschiedliche Chakren ansprechen wollen. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das ursprünglich aus dem tantrischen Hinduismus stammt, das aber auch in neuzeitlichen esoterischen Lehren eine wichtige Rolle spielt. Nach dieser Lehre ist es möglich, ein einzelnes Chakra über die Töne der Klangschale zu stimulieren. Wenn Sie auf diese Weise unterschiedliche Chakren ansprechen möchten, benötigen Sie auch mehrere Klangschalen.

Ein weiteres wichtiges Element für die Klangschalenmeditation ist der Klöppel. Damit müssen Sie die Klangschale anschlagen, um sie zum Schwingen zu bringen. Es gibt dabei ganz unterschiedliche Ausführungen. Die Wahl des Klöppels kann den Klang der Schale in erheblichem Maße beeinflussen. Einfache Modelle bestehen lediglich aus Holz. Bei anderen Versionen ist dieses Material an der Stelle, an der Sie die Klangschale anschlagen, mit Leder überzogen. Die Dicke dieses Überzugs kann dabei stark variieren. Schließlich gibt es auch Modelle mit einer dicken Hülle aus Filz. Welches Modell sich für Sie eignet, wird im Wesentlichen durch die Größe der Schale beeinflusst. Die harten Klöppel aus Holz bringen bei kleinen Schalen die Obertöne sehr gut zur Geltung. Modelle mit einem feinen Lederüberzug eignen sich ebenfalls eher für kleinere Schalen. Der Klang wirkt dabei deutlich gedämpfter als bei der Verwendung reiner Holzklöppel. Je größer die Schale ist, desto dicker sollte auch die Polsterung sein. Klöppel mit einem dicken Überzug aus Filz können Sie beispielsweise bei mittleren und großen Ausführungen verwenden. Modelle mit einem dünnen Holzstab und einem dicken Ballen aus Filz an der Vorderseite kommen in der Regel bei sehr großen Modellen zum Einsatz. Bei diesen Regeln handelt es sich jedoch lediglich um grundsätzliche Empfehlungen. Sie können selbstverständlich selbst verschieden Klöppel ausprobieren und ein Modell auswählen, bei dem Sie der Klang überzeugt.

Neben der Klangschale und dem Klöppel sind keine weiteren spezifischen Gegenstände für diese Meditationsform erforderlich. Doch selbstverständlich ist es auch hier wichtig, auf bequeme Kleidung zu achten. Wenn Sie sich für die Meditation auf den Boden setzen, ist es außerdem sinnvoll, eine Matte oder einen kleinen Teppich zu verwenden, um nicht auf dem harten Boden zu sitzen. Außerdem vermeiden Sie auf diese Weise, dass es Ihnen beim Meditieren leicht kalt wird.

 

Nach dem Aufstehen sollte Ihr erster Gedanke sein: Ich will meditieren!
Nach dem Aufstehen sollte Ihr erster Gedanke sein: Ich will meditieren!

Wie viel Zeit sollte ich einplanen und was ist der ideale Zeitpunkt?

Es gibt keine festen Regeln, wie lange eine Klangschalenmeditation dauern sollte. Da es in diesem Fall jedoch zunächst notwendig ist, die Klangschalen aufzustellen und sich einen geeigneten Platz dafür zu schaffen, eignet sich diese Meditationsform nicht für sehr kurze Übungen. Daher sollten Sie mindestens zehn Minuten für die Übungen einplanen. Für ganz kurze Pausen ist diese Methode daher nicht sinnvoll. Wie lange Sie mit der Meditation fortfahren möchten, hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Wenn Sie bereits einige Erfahrung in diesem Bereich haben und die Konzentration über einen längeren Zeitraum hinweg aufrechterhalten können, ist es möglich, eine ganze Stunde oder sogar noch länger auf diese Weise zu meditieren. Wenn Sie jedoch noch wenig Erfahrungen in diesem Bereich haben oder wenn Sie nicht so viel Zeit haben, können auch kürzere Übungen sehr hilfreich sein. Ein guter Anhaltspunkt ist dabei stets die Dauer von professionellen Meditations-Kursen. Diese beträgt in diesem Bereich in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Auch hinsichtlich des idealen Zeitpunkts gibt es keine festen Regeln. Viele Menschen meditieren gerne direkt nach dem Aufstehen, um auf diese Weise für einen gelungenen Start in den Tag zu sorgen. In diesem Fall ist die Klangschalen-Meditation besonders sinnvoll, da die lauten Klänge sehr belebend wirken können. Eine beliebte Möglichkeit stellt es beispielsweise dar, auf diese Weise den Sonnenaufgang im Freien zu erleben. Doch auch am Abend stellt die Meditation mit Klangschalen eine sehr interessante Möglichkeit dar. Wichtig ist es dabei stets, bewusst ein Zeitfenster und einen geeigneten Raum für die Meditation zu schaffen. Während sich andere Formen auch für eine kurze Pause bei der Arbeit oder für eine Fahrt im Zug oder im Bus eignen, ist dies hier nicht der Fall. Da Sie die Klangschalen stets in einer passenden Anordnung aufstellen müssen, ist es hierbei sehr wichtig, dass ein geeigneter Raum zur Verfügung steht.

 

Anleitung zur Klangschalen-Meditation

In den folgenden Abschnitten soll vorgestellt werden, wie eine Meditation mit Klangschalen ablaufen kann. Doch selbstverständlich gibt es auch hierfür keine festen Regeln. Sie können dabei verschiedene Techniken ausprobieren und außerdem auch Ihre ganz eigenen Methoden entwickeln. Wichtig ist es in jedem Fall, dass Sie über die Klangschalen einen Weg finden, um sich intensiv zu entspannen und Stress abzubauen. Die vorgeschlagenen Möglichkeiten stellen nur eine kleine Anregung dar, damit Sie daraufhin mit Ihren eigenen Methoden mit der Meditation fortfahren können.

 

Sich mit dem Instrument vertraut machen

Bevor Sie zum ersten Mal eine Klangschalen-Meditation durchführen, ist es wichtig, dass Sie sich mit dem Instrument vertraut machen. Dies ist notwendig, um die Bewegungsabläufe für das Anschlagen der Schale gut zu verinnerlichen. So müssen Sie sich während der Meditation nicht mehr auf diese Tätigkeit konzentrieren. Dies ist sehr wichtig, um sich in die eigentlichen Gedankengänge der Meditation zu vertiefen. Das Anschlagen der Klangschale ist zwar eigentlich ganz einfach, dennoch ist es sehr empfehlenswert, vor der ersten Meditation einige einfache Übungen durchzuführen. Dazu können Sie das Instrument zunächst in die Hand nehmen und mit dem Klöppel anschlagen. Sie werden feststellen, dass es sehr wichtig ist, die Schale richtig in der Hand zu halten. Es ist möglich, den Boden durch die offene Handfläche oder durch die Fingerspitzen abzustützen. Wichtig ist es dabei stets, dass Sie den Rand nicht berühren. Dies kann den Schall erheblich dämpfen. Eine andere Alternative stellt es dar, die Schale auf den Boden zu stellen. Hier ist es sinnvoll, verschiedene Unterlagen auszuprobieren, um auch hier sicherzustellen, dass sich die Schallwellen voll entfalten können und nicht durch den Kontakt zum Untergrund gedämpft werden.

 

Gestalten Sie sich einen schönen Ort zur Meditation.
Gestalten Sie sich einen schönen Ort zur Meditation.

Den Raum für die Meditation vorbereiten

Nachdem Sie bereits Ihre ersten Erfahrungen mit der Klangschale gesammelt und deren beeindruckenden Klang erlebt haben, können Sie mit der Vorbereitung des Raumes beginnen. Es ist üblich, die Klangschalen für die Meditation auf dem Boden abzustellen. Daher ist es wichtig, dass ein ebener Untergrund vorhanden ist. Dies müssen Sie insbesondere dann berücksichtigen, wenn Sie gerne im Freien meditieren. Eine Hanglage ist beispielsweise nicht gut geeignet und selbst bei ebenem Boden ist es wichtig, eine geeignete Unterlage mitzuführen, damit der Schall nicht durch das Gras gedämpft wird. Alternativ können Sie in der Natur die Klangschale auch in der Hand halten. Sehr wichtig ist es, dass am gewählten Ort eine große Ruhe herrscht. Selbstverständlich ist es wichtig, das Handy während der Übung auszuschalten. Nachdem Sie einen geeigneten Ort gewählt haben, ist es sinnvoll, eine Yoga-Matte oder einen kleinen Teppich auf den Boden zu legen, um für einen bequemeren Sitz zu sorgen. Die Klangschale sollten Sie so positionieren, dass Sie sie bequem von ihrer Sitzposition aus erreichen können, sodass Sie für das Anschlagen lediglich Ihren Arm bewegen müssen.

 

Die Augen schließen und Ruhe finden

Nachdem Sie die notwendigen Vorbereitungen getroffen haben, können Sie mit der eigentlichen Meditation beginnen. Diese verläuft zunächst sehr ähnlich, wie andere Meditationsformen. Sie müssen sich in eine geeignete Position setzen, die zwar eine gewisse innere Anspannung gewährleistet, aber dennoch nicht unbequem wird. Wichtig ist es, dass die Wirbelsäule dabei stets aufrecht ist. Schließen Sie daraufhin die Augen. Nun ist es wichtig, die innere Ruhe zu finden. Eine gute Methode stellt es dabei stets dar, sich auf die eigene Atmung zu konzentrieren. Erleben Sie bewusst, wie die Luft in Ihren Körper strömt und achten Sie dabei auf jedes kleine Detail. So verhindern Sie, dass andere Gedanken Sie ablenken. Erst wenn Sie wirklich zur Ruhe gekommen sind, sollten die Klangschalen zum Einsatz kommen.

 

Das Instrument anschlagen und die Wirkung im Körper erleben

Wenn Sie spüren, dass der geeignete Zeitpunkt gekommen ist, nehmen Sie den Klöppel zur Hand und schlagen Sie damit sanft gegen die Klangschale. Nachdem Sie bereits einige Erfahrungen mit dieser Meditationsform gesammelt haben, werden Sie dies sicherlich problemlos mit geschlossenen Augen tun können. Für Anfänger ist es jedoch auch kein Problem, für diese Tätigkeit die Augen kurz zu öffnen. Nachdem Sie die Schale angeschlagen haben, können Sie de intensiven Klang erleben.

Konzentrieren Sie sich dabei ausschließlich auf den Schall. Sie können dabei den Ton leise mitsummen oder sich vorstellen, wie die Schallwellen Ihren Körper durchströmen. Eine gute Möglichkeit stellt es auch dar, sich bewusst auf eine bestimmte Region des Körpers zu konzentrieren und dabei zu erleben, welche Wirkung der Klang an dieser Stelle auf Sie hat. Sie können außerdem etwas experimentieren und den Schall der Schalen in ganz unterschiedliche Übungen einarbeiten. Sie werden dabei sicher merken, dass dieses kleine Hilfsmittel dafür sorgt, dass es wesentlich einfacher wird, sich auf die Meditation zu konzentrieren, ohne dass Sie andere Gedanken dabei ablenken.

 

Die Arbeit mit den Chakren

In der fernöstlichen Tradition gibt es bestimmte Chakren, die nach dieser Lehre den Energiefluss und damit das Wohlbefinden im Körper beeinflussen. Diese Energiezentren sind demnach durch viele unterschiedliche Kanäle miteinander verbunden. Sollte die Verbindung dabei unterbrochen sein, kann dies das Wohlbefinden beeinträchtigen. Wenn Sie sich mit dieser philosophischen Richtung befassen, kann die Klangschalen-Meditation ebenfalls eine gute Möglichkeit darstellen, um mit den Chakren zu arbeiten.

Da jedes Chakra durch eine unterschiedliche Tonfrequenz angesprochen wird, stehen hierfür für jedes Zentrum unterschiedliche Schalen zur Auswahl. Für die Meditation stehen zu jedem Chakra spezifische Übungen zur Auswahl, die hier jedoch nicht in allen Einzelheiten erläutert werden können. Wenn Sie eine derartige Übung durchführen, können Sie diese mit einer Klangschale für das entsprechende Chakra untermalen, um auf diese Weise die entsprechende Region noch besser bearbeiten zu können.

 

Den Körper in den Schall hüllen

Wenn Sie sich mit der traditionellen chinesischen Philosophie beschäftigen, kennen Sie sicherlich den Begriff Qi. Dabei handelt es sich um die vitale Energie, die alles, was existiert, durchdringt und begleitet. Die Klangschalen-Meditation wird von vielen Menschen als eine gute Möglichkeit begriffen, diese existenzielle Energie zu spüren und zu erleben. Dabei gibt es die Vorstellung, dass der Köper in diese Wolke aus Schall und Energie gehüllt ist und diesen vollständig durchdringt. Die Klangschalen können den Anhängern dieser Philosophie dabei helfen, das Qi zu erleben.

 

Alternative: Die Klangschalen-Meditation auf CD

Diese Form der Meditation macht es notwendig, sich eine Klangschale zu kaufen, die je nach Ausführung einige Kosten aufwerfen kann. Außerdem ist es dabei notwendig, sich während der Übungen immer wieder zu bewegen, was manche Menschen als störend empfinden. Eine gute Alternative kann es darstellen, eine CD für diese Meditation zu nutzen. Dabei sind die Klänge der Schalen aufgenommen und in harmonischer Weise zusammengestellt. So wird die Meditation noch etwas einfacher. Sollten Ihnen die Töne dieser Metallschalen gefallen, kann es für den Einstieg eine gute Alternative darstellen, eine CD zu verwenden. Allerdings sind die Töne dabei etwas weniger intensiv.

 

Die Klangschalen-Massage

Bei den bislang vorgestellten Methoden handelt es sich ausschließlich um geistige Übungen. Dabei konzentrieren Sie sich auf die Klänge und verbinden sie mit Ihren Gedanken. Es gibt jedoch auch eine Möglichkeit, um den Schall direkt am Körper zu spüren. Dies ist bei der Klangschalen-Massage der Fall. Dabei handelt es sich zwar genaugenommen nicht um eine Meditationsform, dennoch kann diese Massage der Entspannung dienen und außerdem bestimmte Körperregionen zusätzlich stimulieren. Für die Anwendung ist es jedoch erforderlich, dass eine zweite Person die Behandlung vornimmt, da Sie die Klangschalen auf diese Weise nicht selbst anschlagen können.

Dabei müssen Sie diese Instrumente einfach auf eine bestimmte Stelle des Körpers legen. Selbstverständlich ist eine Unterlage sinnvoll, damit Sie nicht in direkten Kontakt zu dem kalten Metall kommen. Die andere Person schlägt daraufhin die Klangschale an. Sie erleben so nicht nur die wohltuenden Töne, darüber hinaus spüren Sie auch die Vibrationen der Schale, die Ihren Körper durchdringen. Viele Vertreter dieser Methode sagen, dass die Schallwellen die Flüssigkeiten im Inneren des Körpers zum Schwingen anregen und so Verspannungen lösen können. Ein wissenschaftlicher Beleg für diese Theorie steht bislang jedoch noch aus.

 

WirkungLangfristige Wirkung der Klangschalen-Meditation

Wenn Sie regelmäßig mit Klangschalen meditieren, werden Sie sicherlich einen positiven Effekt auf Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden feststellen. Allerdings sollten Sie auch vorsichtig sein, und nicht jedem Heilsversprechen Glauben schenken. Diese Meditationsform stellt sicherlich keine geeignete Methode dar, um ernsthafte Krankheiten zu heilen oder um schulmedizinische Behandlungen zu ersetzen. Auch für die Wirkung des Schalls auf verschiedene Körperteile gibt es bislang keine wissenschaftlichen Belege. Vielmehr sollten Sie die Klangschalen als Hilfsmittel verstehen, um die gewöhnliche Meditation zu erleichtern. Durch den Klang ist es für viele Menschen einfacher, sich zu konzentrieren, sodass ihnen die Meditation leichter fällt. Auf diese Weise können Sie von den vielfältigen positiven Wirkungen profitieren, die durch die Meditationsforschung erwiesen wurden. Dazu zählt beispielsweise eine höhere Aktivität in der Großhirnrinde. Diese Hirnregion ist für die Verarbeitung emotionaler Prozesse von großer Bedeutung und hat daher auch einen hohen Einfluss auf das Wohlbefinden.

Außerdem gibt es zahlreiche Anzeichen dafür, dass die Meditation Stress verhindern kann und sich außerdem positiv auf den Blutdruck und den Cholesterinspiegel auswirkt. Im psychologischen Bereich kann die Meditation zu mehr Ausgeglichenheit und zu einem höheren Selbstvertrauen führen. Die Klangschalen-Meditation stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, um intensiv zu meditieren, sodass Sie von den genannten Vorteilen langfristig profitieren können.

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