Dieses Thema enthält 2 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Paddy vor 2 Monate.

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  • #8492

    Paddy
    Teilnehmer

    Hiho,
    zuerst einmal zu meiner Person, mein Name ist Paddy und bin knapp 30 Jahre alt. Ich hatte früher nicht so Probleme mit Unruhe, oder ähnlichem Symptomen. Nach Ende meines Studiums änderte sich dies allerdings und ich erkrankte an einer schweren Depression. Nichtsdestotrotz habe ich es daraus geschafft und versucht mein Leben zu ändern. Ich ernähre mich besser, versuche achtsam zu sein, mache Sport und gehe generell besser mit mir um. Die frühere innere Ruhe allerdings, habe ich nicht so in dieser Form wiedergefunden. Früher konnte ich mich bsp. einfach hinlegen und habe dann gut geschlafen. Jetzt bin ich Abends eigentlich immer so aufgedreht, dass ich erst noch mindestens 5 Minuten Entspannung machen muss. Ich habe in den letzten 3 Jahren nun noch einmal neu studiert und da auch echt eine wahnsinnig stressige Zeit gehabt. Die letzten 2 Monate hatte ich dann frei und habe gedacht, dass sich das langsam legen wird. Aber eigentlich ist das nicht wirklich der Fall. Ich habe viele Tiefs und so eine richtige Euphorie mag irgendwie auch nicht mehr aufkommen. Auch wenn es jetzt bald in meine neue Tätigkeit geht. Das erst einmal zu mir. Ich dachte, vielleicht wäre es auch einmal gut, das ganze aufzuschreiben.

    Ich versuche derzeit 1 mal am Tag zu meditieren. Dann jeweils 6:30 Minuten. Vielleicht schaffe ich es gleich noch ein zweites mal. Ich konzentriere mich dabei auf meinem Atem und meine Bauchatmung. Ich schweife natürlich sehr oft ab, mit meinen Gedanken. Da habe ich jetzt eine Frage zu. Wie kann ich meine Gedanken denn dann achtsam beobachten? Ich kann das nur ganz schwer beschreiben. Ich denke beispielsweise an meinen Nachbarn, der mich sehr stark nervt und stelle feste, dass mich das aufregt. Zeitweise gelingt es mir, mich dann nur auf meine Atmung zu konzentrieren. Habe ich das Prinzip mit den achtsamen Gedanken nicht verstanden?

    Vielleicht hat noch jemand einen Tipp, was ich noch beachten kann.
    LG

    #8495
    Laura
    Laura
    Kein Guru

    Hallo Paddy,

    schön, dass du den Weg zur Meditation gefunden hast und herzlich willkommen im Forum.
    Danke für deine detaillierte Beschreibung deiner Ausgangssitution. Toll dass du es geschafft hast, aus deiner Depression herauszukommen und sicher ist das Meditation nicht der einzige hilfreiche Faktor.

    Die sechseinhalb Minuten pro Tag und doch prima – wobei mich interessieren würde: Warum genau 6:30?
    Die Atemmeditation würde ich von der Achtsamkeitsmeditation abgrenzen dahingehend, dass du entweder eine Atemmeditation machst, bei der du die aufkommenden Gedanken kurz beobachtest und dann ziehen lässt oder eine Achtsamkeitsmeditation mit Konzentration auf die aufkommenden Gedanken. Vielleicht eine Variante morgens und eine abends? Ratsam ist es natürlich, die Achtsamkeit auch tagsüber aufrechterhalten.

    Nochmal ein herzliches Willkommen hier bei uns und viel Erfolg bei deinem weiteren meditativen, privaten und beruflichem Weg, lieber Paddy!

    #8549

    Paddy
    Teilnehmer

    Hi Laura, danke erstmal für deine Antwort. Ich hatte dieses Wochenende ein großes Familientreffen, was dazu geführt hat, dass ich kaum Zeit hatte. Die 6:30 Minuten rühren daher, dass ich mich pro Tag um 15 Sekunden steigere. Es ist leider nicht ganz so einfach, direkt 10 Minuten lang ganz ruhig dazu zu sitzen 😉

    Ich werde mal versuchen deine Tipp ab morgen umzusetzen und dann mal berichten, wie es mir gelingt, diese 2 Arten voneinander abzugrenzen.
    LG und einen guten Start in die Woche

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