Zahnschmerzen können unter Umständen auch durch Meditation gelindert werden.
Zahnschmerzen können unter Umständen auch durch Meditation gelindert werden.

Wenn du unter Zahnschmerzen oder Zahnproblemen der verschiedensten Art leidest, ist dein erster Weg sicherlich der zum Zahnarzt. Zahnschmerzen werden meist durch Löcher in den Zähnen, Karies, Parodontose oder Ähnliches verursacht. Allerdings können Zahnschmerzen und auch Zähneknirschen andere Ursachen haben. Hier wird der Zahnarzt bei der Untersuchung der Zähne nichts finden.

Die Ursachen liegen meist im seelischen Bereich. Zahnweh ist in diesem Fall dann eher eine Art Nervenreißen und das Zähneknirschen tritt oftmals nachts während des Schlafens auf. Die Folge sind am Morgen starke Schmerzen und Verspannungen. Langfristig können die Zähne sogar abbrechen oder anderen Schaden nehme. Es können weiterhin Rückenschmerzen auftreten und sogar Kopfschmerzen können begünstigt werden, wenn du zu stark mit den Zähnen knirschst. Hier kann der Zahnarzt eine Aufbissschiene verordnen. Diese hilft zwar dabei die Folgen, also das Abbrechen der Zähne oder Schmerzen zu vermeiden, allerdings wird die Ursache dabei nicht bekämpft.

Verspannungen lassen sich mit Massagen oder Wärmebehandlungen vertreiben. Langfristig sollten aber die seelischen Probleme beseitigt werden. Die Gründe für diese Probleme sind meist Stress, Ängste oder psychische Beschwerden. Diese kann der Psychologe mit einer Gesprächstherapie lindern. Natürlich helfen oft auch andere Verfahren. Wichtig ist die Entspannung. Diese kann durch Therapien wie Yoga oder Autogenes Training, aber auch durch Wärmebehandlungen, Massagen oder Meditation herbeigeführt werden. Meditation ist in jedem Fall sehr hilfreich, um Zähneknirschen oder Nervenzahnweh zu bekämpfen.

 

Wie wirkt Meditation bei Zähneknirschen und Zahnschmerzen?

Vorausgesetzt, dass die Zahnschmerzen und das Zähneknirschen nicht durch Probleme mit den Zähnen oder andere organischer Beschwerden herbeigeführt werden, kann die Meditation sehr hilfreich sein. Um wirklich sicher zu gehen, solltest du bei diesen Beschwerden immer zuerst einen Zahnarzt aufsuchen. Der klärt die Ursache ab und kann Probleme an den Zähnen beheben. Findet er keine Ursache, kann er dir Tipps zur weiteren Behandlung durch andere Ärzte oder für andere Therapieverfahren geben. Die Ursache liegt meist in zu viel Stress, Ängsten, negativen Gedanken oder seelischen Problemen. Diese gilt es natürlich zu beseitigen. Dann verschwinden auch das Zähneknirschen oder die Zahnschmerzen wieder. Meditation ist in diesem Fall sehr zu empfehlen. Sie hilft dir Ängste und Stress abzubauen und negative Gedanken zu mindern. Du lernst so die Dinge anders zu betrachten und auch anders damit umzugehen.

 

Meditation zeigt dir deine innere Mitte und führt zu mehr Ausgeglichenheit. Durch die Meditation lernst du mit den Problemen anders umzugehen und diese so zu lösen. Erst wenn du deine Probleme gelöst hast, werden auch das Zähneknirschen und die Zahnschmerzen wieder verschwinden. Die Aufbissschiene ist nur ein vorübergehender Schutz für die Zähne, aber keine Behandlungsmethode zur Bekämpfung der Ursachen. Es wirkt sich oft sehr positiv aus, wenn direkt vor dem Einschlafen meditiert wird. Dann kannst du völlig entspannt in den Schlaf gleiten und die Alltagsprobleme hinter dir lassen. Die Folge sind ein ruhiger und entspannter Schlaf ohne Zähneknirschen oder Zahnschmerzen.

 

Meditationstechniken bei Zahnproblemen

Sehr gute Erfolge lassen sich beim Zähneknirschen oder auch bei Zahnschmerzen durch Ängste, Stress und Verspannungen mit der Geführten Meditation und der Zen-Meditation erzielen.

 

Geführte Meditation

Die Geführte Meditation empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Ursache in körperlichen Verspannungen liegt. Bei dieser Technik geht es darum einzelne Muskelpartien oder auch die gesamte Muskulatur zu entspannen. In diesem Fall werden meist die Kiefermuskeln und die Nackenmuskeln entspannt. Für diese Technik solltest du am besten abends direkt vor dem Einschlafen meditieren. Lege dich ins Bett, sodass du auch einschlafen könntest. Bei der Geführten Meditation legst du eine CD ein und folgst den Anweisungen. So wirst du in einen entspannten Schlaf geleitet.

Natürlich kannst du diese Technik auch in einer Meditationsgruppe durchführen. Danach solltest aber nach Hause gehen. Dort solltest du dann möglichst schnell versuchen, zu schlafen. Dann kann auch diese Variante erfolgsversprechend sein. Im Idealfalls meditierst du täglich so, was mit Hilfe der CD sehr gut funktioniert. Wenn du die Meditation in der Gruppe bevorzugst, solltest du mindestens zweimal die Woche dort meditieren. Mit der Zeit lernst du dich zu entspannen und wirst in der Regel schnell Erfolge feststellen, so dass du die Zahnschmerzen nicht mehr so stark wahrnimmst.

 

Auch das Rechen eines Steingartens kann Zen sein.
Auch das Rechen eines Steingartens kann Zen sein.

Zen-Meditation

Die Zen-Meditation ist recht einfach und kann von wirklich jedem problemlos durchgeführt werden. Am besten meditierst du täglich auf diese Weise. Fünf Minuten reichen schon aus, um nach gut einem Monat Besserungen zu bemerken. Der ideale Zeitpunkt dafür ist der frühe Morgen gleich nach dem Aufstehen. Allerdings kannst du diese Technik zu jeder Zeit und an jedem Ort durchführen, sogar im Freien oder in der Mittagspause.

Setze dich einfach mit ganz geradem Rücken auf den Boden, am bestem im Lotussitz. Sollte dir dieser unbequem erscheinen, kannst du auch jede beliebige andere Sitzposition einnehmen. Lege deine Hände schalenartig vor den Körper, sodass sich die Daumen leicht berühren. Im Vordergrund steht bei der Zen-Meditation die Atmung. Es gibt keine besonderen Techniken zu beachten. Es wird nur gleichmäßig und ruhig durch die Nase geatmet.

 

Weitere Alternativen

Außer den verschiedenen Meditationstechniken haben sich auch Yoga, Autogenes Training und Kinesiologie als sehr hilfreich bei Zahnproblemen erwiesen.

 

Yoga ist die wohl populärste Meditationsform.
Yoga ist die wohl populärste Meditationsform.

Yoga

Yoga ist eine Entspannungstechnik, die ebenfalls dabei hilft den Kopf zu befreien und Stress zu beseitigen. Die Übungen verbinden sportliche Betätigung mit geistiger Entspannung. So trainierst du gleich mehrere Dinge auf einmal. Je nach der gewählten Yogaart gibt es schnelle und dynamische oder eher ruhige Übungen. Nutze einfach die, welche dir angenehmer erscheint. Entspannend wirken alle Techniken gleichermaßen. Wöchentlich zwei Einheiten Yoga von ungefähr einer Stunde können schon helfen Zahnprobleme und Zähneknirschen nach rund einem Monat zu lindern.

 

Autogenes Training

Autogenes Training ist eine Form der Autosuggestion, die zu Tiefenentspannung führt. Die Technik eignet sich für jeden, allerdings sollte man sie zuerst unter fachkundiger Anleitung erlernen. Dann kann sie später auch allein zuhause, beispielsweise mit der Anleitung von einer CD durchgeführt werden. Die Technik löst Verspannungen, führt zur absoluten Tiefenentspannung und regt außerdem die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

Beim Autogenen Training werden Entspannungsformeln aufgesagt, denen du einfach nur folgen solltest. Jede Übung wird für ungefähr 5 Minuten praktiziert, dann folgt die nächste. Jede Woche zweimal 30 Minuten Autogenes Training können dir helfen, Schmerzen nicht mehr so intensiv wahrzunehmen und nächtliches Zähneknirschen zu mindern.

 

Kinesiologie

Die Kinesiologie setzt sich aus Elementen der Chiropraktik, der Traditionellen Chinesischen Medizin und der Ernährungs- und Bewegungslehre zusammen. Bei dieser Technik wird mit Druck gearbeitet, der die energetischen Blockaden im Körper aufspüren und dann lösen soll. Bewegungen und sanfter Druck zeigen Energieblockaden im Körper auf und helfen so, diese gezielt zu behandeln.

Bei der Kinesiologie wird davon ausgegangen, dass Beschwerden durch die Schwächungen von bestimmten Muskelpartien zu erkennen sind. Um die Ursachen aufzuspüren wird einfach der Muskelwiderstand geprüft. Anschließend können die Probleme mit sanften Therapiemethoden, wie zum Beispiel Massagen oder Akupressur behoben werden.

 

MeditationResümee: Gegen einige Formen von Zahnweh hilft Meditation

Bei Zahnproblemen der verschiedensten Art, wie beispielsweise Zähneknirschen oder Zahnschmerzen, hat sich die Meditation sehr gut bewährt. Allerdings solltest du bei ersten Anzeichen auf die genannten Beschwerden erst einmal einen Zahnarzt aufsuchen. Dieser stellt eine gründliche Diagnose und kann gegebenenfalls auch Behandlungsmaßnahmen durchführen. Liegen die Ursachen allerdings im psychischen Bereich, wie dies zum Beispiel bei Ängsten oder Stress der Fall ist, kann die Meditation gute Erfolge erzielen.

Lerne die Techniken in Ruhe und führe die Übungen regelmäßig durch, dann wirst du schnell Verbesserungen erkennen können. Meist treten diese nach ein bis zwei Monaten ein. Die Meditation hilft dir mit Problemen anders umzugehen und Stress abzubauen sowie Ängste zu überwinden. Auch als begleitende Therapie, beispielsweise zu einer Gesprächstherapie, kannst du mit guten Erfolgen rechnen. Natürlich eignen sich diese Methoden nicht nur für alle, die bereits unter diesen Beschwerden leiden, sondern für jeden, der mit Verspannungen im Kieferbereich zu kämpfen hat. Es lohnt sich auf jedem Fall es einmal auszuprobieren. An erster Stelle sollte aber stets der Besuch beim Zahnarzt stehen, um die Ursache abklären zu lassen.

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