Dieses Thema enthält 3 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  coeljo vor 5 Tagen, 10 Stunden.

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  • #2257

    Saki
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    Ich meditiere seit Januar diesen Jahres, bin also noch ein Frischling. Angefangen havbe ich nach einem Buch von Sharon Salberg. Wobei ich schnell festgestellen durfte, dass es ilosorisch ist, Meditation in 28 Tagen zu erlernen. Ich bin noch weit entfernt von Nur beobachet und nicht werten.
    Seit meinem Urlaub letzte Woche bin ich total aus dem Tritt. Vorher habe ich am Morgen 4.30 (ist die einzige ruhige Zeit vor der tag beginnt) 30 min meditiert nund hatte manches Mal das Gefühl länger sitzen bleiben zu können. Nun werde ich oft so nervös, dass ich meist nach 22 bis 25 minuten abbreche.

    Wie bekomme ich mich wieder in die Spur?
    Soll ich mich zum “durchhalten” zwingen? Auf den Atem zu achten wird dann echt schwierig.

    Evtl macht es ja Sinn, die Nervosität zum Beobachtungsobjekt zu machen.

    Danke
    Saki

    #2265

    jesteress
    Teilnehmer

    Liebe/r Saki,

    hast Du es schon mal mit einer “dynamischeren” Meditationsform versucht? Ich finde z.B. Gehmeditation super. Da hat der Körper auch “was zu tun” und man kommt nicht so sehr ins Zappeln. Oder was ich auch gut finde, ist, Yoga zu machen – was sehr meditativ sein kann, wenn Du es achtsam machst und dabei auch bei Deinem Atem bleibst.

    Ja, was Du noch schreibst – die Nervosität zu beobachten kann auch gut funktionieren. Statt zu versuchen sie wegzudrücken, kannst Du sie Dir anschauen, vielleicht auch versuchen zu visualisieren und einfach dabei bleiben. Mir hilft es manchmal auch, wenn ich das Gefühl benenne, also “Da ist Nervosität” – das entkrampft mich dann irgendwie…

    Liebe Grüße
    Jesterss

    #2644

    BeHo
    Teilnehmer

    Lieber Saki,
    in der Meditation geht es nicht um Durchhalten oder neue Rekorde aufzustellen – das ist eher eine Sache des Egos (und Verstandes). Ziel der Meditation ist es nicht zu entspannen, sondern eine andere geistige Haltung zu erhalten.
    Im Rahmen der klinischen Psychologie können sich Nervosität bis zu Angst- und Panikattacken steigern. Das ist aber ein anderes Thema und gehört nicht ins Forum. In Fällen der Nervosität ist oft der Bezug zum eigenen Körper abhanden gekommen bzw. wird falsch interpretiert. Yoga kann hierzu eine hilfreiche Alternative sein. Der Mensch ist ja eine psycho-somatische Einheit.
    LG BeHo

    #2722

    coeljo
    Teilnehmer

    Ja, ich kann mich nur anschließen: es geht vor allem um Qualität, nicht Quantität. Damit stellt man dem eigenen Geist nur Barrikaden auf und sich selbst ein Bein. 🙁

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